Altenmünster

Der Ortsteil Altenmünster mit seinen 278 Einwohnern liegt im südlichen Bereich der Großgemeinde. Neben der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jahrhundert – hier wirkte Liborius-Wagner – findet der Gast auch eine protestantische Kirche, die an der Abzweigung Richtung Ellertshäuser See liegt.

In der Gemarktung dieses Ortsteils liegt auch der Ellertshäuser See. Am Ortsrand Richtung Sulzdorf lädt der Waldspielplatz ein.

Ballingshausen

An der Staatsstraße 2280 zwischen Bad Königshofen und Schweinfurt mit direkter Verbindung nach Schweinfurt liegt Ballingshausen mit ca. 420 Einwohnern. Einer der drei Kindergärten der Großgemeinde wird in Ballingshausen betrieben. Der Deckenstuck im seltenen Regence–Stil in der katholischen Kirche St. Bartholomäus und St.Dionysius. ist wohl eine Besonderheit.

Birnfeld

Am Trauf der Hassberge liegt der Ort Birnfeld.

Sehenswert sind hier vor allem die „Tausendjährige Linde“ (Gerichtslinde – Spruchstätte des einstigen Dorfgerichtes) mit einem inneren Steinkranz aus sechs und einem äußeren aus zwölf Säulen, sowie die katholische Kirche St. Michael mit klassizistischer Ausstattung.

Das Barockschloss, heute ein Seniorenheim, war früher eine Jagd- und Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Am Dorfrand befindet sich ein großer, alter Schafhof. Für Wanderer gibt es einen gemütlichen Rast- und Grillplatz.

Fuchsstadt

Fuchsstadt – ca. 180 Einwohner – liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Ellertshäuser Sees.

Die katholische Kirche St. Nikolaus und St. Vitus stammt aus dem 18., der Turm aus dem  15. Jahrhundert. Eine Besonderheit über die Grenzen der Großgemeinde hinaus ist das Brauhaus Museum.

Als Ansprechpartner und Führer zeigt Bernhard Müller (Tel. 09724 – 1565) dem interessierten Gast das Gebäude mit seinen Einrichtungsgegenständen und erläutert, wie in früheren Zeiten Bier gebraut wurde.

Mailes

Zwischen Oberlauringen und Wetzhausen ist der kleinste Ortsteil mit seinen ca. 120 Einwohnern gelegen. Zu erreichen ist Mailes u. a. aber auch über einen neuen Rad- und Wirtschaftsweg von Stadtlauringen aus.

Aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt die evangelische Lukas-Kirche mit ihrem spätgotischen Chor. Das Langschiff wurde im 18. Jahrhundert angegliedert.

Oberlauringen

Oberlauringen mit ca. 680 Einwohnern ist der nördlichste Ortsteil des Marktes Stadtlauringen und liegt malerisch am Fuß des 504m hohen Laubhügels direkt am Haßbergtrauf.

Ein historischer Rundweg führt an den verschiedenen historischen Sehenswürdigkeiten des Ortes vorbei, beispielsweise an der Alten Post, am Alten Rathaus=  Friedrich-Rückert-Poetikum, einem israelitischen Friedhof westlich des Ortes, am Storchenbrünnle (hier entspringt die Lauer) und der Kirchenburg. Ein Schloss mit Schlossgarten und einem Portal aus dem 18. Jh. ist von Mailes kommend am Ortseingang zu finden. Heute wird das ehemalige Schloss als Kinderheim genutzt.

In direkter Nachbarschaft zum Alten Rathaus am Plan steht die Rückert-Pforte, die darauf hinweist, dass Friedrich Rückert seine Jugend in Oberlauringen verbrachte (1792-1802). Mit dem Engagement des Friedrich-Rückert-Arbeitskreises hat sich Oberlauringen zu einem Rückert-Themendorf entwickelt. Entlang des Rückert-Rundweges können an Stationen aber auch an zahlreichen Hauswänden Gedanken und Sinnsprüche des Sprachgelehrten erlebt werden. Im Rückert-Garten befinden sich ein Insektenhotel (gebaut und gestiftet von der JuBe Oberlauringen) sowie eine Station mit dem Spruch „Singe bei der Arbeit wie die Bienen, und die Arbeit sei Dir süß wie Ihnen.“, welche im Rahmen der Initiative „Schweinfurt summt“ aufgestellt wurden.

Richtung Stadtlauringen befindet sich ein Jugendzeltplatz (Anmeldung und Information: Tel. 09724/ 910417, E-Mail: info@stadtlauringen.de).

Stadtlauringen

Das Kleinzentrum mit ca. 1250 Einwohnern präsentiert sich mit hoher Versorgungsqualität und sehenswerten Zeitzeugen.
Der Marktplatz bietet ein außerordentliches Fachwerkensemble mit dem renovierten Rathaus aus dem Jahr 1563.
Der Schüttbau in der Amtskellerei, eine ehemalige Zehntscheuer, trägt das Wappen des Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg aus dem Jahr 1628 über dem Giebel des Rundbogenportals. Das gesamte Ensemble der Amtskellerei besteht aus Amtshaus, Fürstenbau, Schüttbau und Zehntscheune. Das Ensemble wurde von 2001 bis 2006 beeindruckend renoviert.
2018 konnte als weiteres Highlight der Kunsthandwerkerhof eröffnet werden.
Dessen Angebot richtet sich unter anderem an Künstler, Kunsthandwerker, Kunstschaffende und Kunststudenten aus der Region.
Im Gebäude und den dazugehörigen Freiflächen sind Ausstellungen jeglicher Art, Workshops, Symposien, Vernissagen, künstlerische und gestalterische Kurse sowie Lesungen und kleine Konzerte möglich.
Die katholische Kirche St. Johannes der Täufer aus der Zeit der Nachgotik wurde 1972/73 großzügig erweitert.
Die Marienkapelle aus dem 19. Jh. oberhalb von Stadtlauringen ist Station des Fränkischen Marienweges. Von hier hat man einen ausnehmend schönen Panoramablick.
Stadtlauringen ist außerdem noch Station des Rückert-Wanderwegs und bietet einen Jugendzeltplatz an.

Sulzdorf

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Stadtlauringen liegt Sulzdorf mit seinen 215 Einwohnern.
Die katholische Kirche aus dem 15. Jahrhundert lädt den Gast zur Ruhe und Besinnung ein. Südlich von Sulzdorf hilft der Pfaffensteg den Geisler und die angrenzenden Wiesen trockenen Fußes zu überqueren, um, wie in früheren Zeiten „der Pfaff“, von Sulzdorf nach Altenmünster zu gelangen.

Wettringen

Im Südosten der Großgemeinde präsentiert sich mit ca. 250 Einwohner Wettringen. Nicht nur über die Staatsstraße sondern auch über einen Rad- und Wirtschaftsweg durch das idyllische Tal entlang des Geislers ist Wettringen mit Stadtlauringen verbunden. Die katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem spätgotischen Turm, deren Innenraum in den Jahren 2001 bis 2003 renoviert wurde, lädt zum Besuch ein.

Wetzhausen

Ein interessanter Ort mit etwa 165 Einwohnern.
Aus dem 14. Jahrhundert stammt das ehemals in Familienbesitz derer von Truchseß von Wetzhausen stehende vierflüglige Wasserschloss, das im Bauernkrieg 1525 zerstört und danach mehrfach umgebaut wurde.
Das Schloss wird heute privat genutzt.

Auch die evangelische Martinskirche von 1707 mit den Epitaphien der Truchsesse von Wetzhausen stellt eine Besonderheit dar. Schließlich soll auch das jüngste Schloss Bayerns, Schloss Craheim erwähnt werden, welches von der Lebensgemeinschaft für die Einheit der Christen betrieben wird.